Über mich

Hey, ich bin Marc
und begleite Hochzeiten rund um Hüttenberg und Mittelhessen.
Ich mag keine lauten Inszenierungen und kein Dauer-Posing. Ich mag das, was wirklich passiert: ein Blick kurz vor dem Ja-Wort, eine Hand auf dem Rücken, ein Lachen am Rand, Freudentränen, die ihr selbst in dem Moment gar nicht seht, weil ihr mittendrin seid.
Was mich an Hochzeiten schon früh gestört hat: Sobald eine Kamera da ist, fühlen sich viele Menschen plötzlich beobachtet. Aus einem Fest wird auf einmal ein kleines Shooting. Am Ende gibt’s dann ein paar schöne Bilder – aber von dem, was sich wirklich nach euch anfühlt, ist oft zu wenig. Genau deshalb wollte ich nie der Typ sein, der euren Tag dauernd unterbricht. Ich wollte Fotos machen, die sich später nicht wie Content anfühlen, sondern wie Erinnerung.
Irgendwann ist mir aufgefallen, warum so viele Paare später sagen: „Es war wunderschön… aber es ist alles so schnell vorbeigegangen.“ Der Tag ist voll, laut, eng getaktet. Und wenn Fotos dann vor allem aus „Jetzt hierhin, jetzt so stehen, jetzt lächeln“ bestehen, fühlt sich das schnell fremd an. Nicht falsch, aber nicht nach euch. Und das ist schade, weil ihr euren Tag nicht nachstellen könnt.
Deshalb begleite ich Hochzeiten dokumentarisch. Das heißt: Ich beobachte, halte mich zurück und bin trotzdem wach. Ich will, dass ihr euren Tag lebt, statt ihn zu performen. Wenn Führung nötig ist, dann ruhig und klar – vor allem bei Paarbildern und Gruppenfotos. So entsteht Ordnung, ohne dass ihr aus dem Moment gezogen werdet.
Seit meiner eigenen Hochzeit kenne ich diese Seite noch besser: wie schnell man von Mensch zu Mensch springt, wie wenig Zeit man plötzlich hat, und wie gut es tut, wenn nicht noch eine weitere Sache gemanagt werden muss. Das hat meinen Blick geschärft: Es geht nicht um Perfektion. Es geht darum, dass ihr euch sicher fühlt – und dann passiert das, was man nicht planen kann: echte Nähe.
Wenn ich mir vorstelle, was ich mit dieser Arbeit erreichen will, ist es eigentlich simpel: dass ihr Jahre später nicht nur sagt „schöne Fotos“, sondern dass ihr euch wieder hineinversetzen könnt. In die Stimmung. In die Menschen. In dieses „Wir waren da – und es war wirklich unser Tag.“